Reflexologie

Verstehen - Erkennen - Anwenden

 

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Reflexologie

 

Einleitung

 

Fußreflexzonenmassage, Entspannung beginnt bei den Füßen!

Unsere Füße tragen uns jeden Tag durch das Leben. Sie sind ständig in Bewegung, werden belastet und bekommen dennoch oft nur wenig Aufmerksamkeit.

Eine wohltuende Fußmassage kann deshalb mehr sein als nur eine angenehme Berührung. Sie bietet die Möglichkeit, bewusst zur Ruhe zu kommen, Anspannung loszulassen und dem eigenen Körper Aufmerksamkeit zu schenken. Die Fußreflexzonenmassage geht dabei noch einen Schritt weiter. Sie beruht auf der traditionellen Vorstellung, dass bestimmte Bereiche an den Füßen mit verschiedenen Körperregionen in Verbindung stehen. Diese Bereiche werden als Reflexzonen bezeichnet.

Was steckt hinter der Reflexzonenmassage?

Die Grundlagen der heute bekannten Reflexzonenmassage gehen unter anderem auf die Arbeiten von Dr. William H. Fitzgerald zurück. Später wurde dieses System insbesondere durch Eunice Ingham weiterentwickelt. Dabei entstand die Vorstellung eines sogenannten Mikrosystems: Der Fuß wird als eine verkleinerte Darstellung des menschlichen Körpers betrachtet. Bestimmte Bereiche des Fußes werden dabei bestimmten Körperregionen zugeordnet. Aus diesen Vorstellungen entwickelten sich die bekannten Reflexzonentafeln, die den Fuß in zahlreiche unterschiedliche Bereiche unterteilen.

Für Einsteiger wirkt eine solche Darstellung zunächst vielleicht kompliziert. Wer sich jedoch näher damit beschäftigt, erkennt schnell ein System, das eine interessante Verbindung zwischen Körperwahrnehmung, Berührung und Massage herstellt. Mehr als eine gewöhnliche Fußmassage! Eine klassische Fußmassage kann entspannen, müde Füße lockern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Bei der Reflexzonenmassage steht zusätzlich die gezielte Arbeit mit bestimmten Bereichen des Fußes im Mittelpunkt. Dabei werden unterschiedliche Grifftechniken und Druckbewegungen eingesetzt. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst kräftig zu massieren. Viel wichtiger sind ein kontrollierter Druck, ein aufmerksames Vorgehen und die Fähigkeit, die Reaktion des Menschen während der Behandlung wahrzunehmen. Eine angenehme Atmosphäre, ausreichend Zeit und eine ruhige Vorgehensweise gehören deshalb ebenso zu einer guten Behandlung wie die Kenntnis der einzelnen Reflexzonen.

Der Fuß als Orientierungssystem

Die klassischen Reflexzonentafeln teilen den Fuß in verschiedene Bereiche auf. Dabei werden unter anderem die Zehen, die Fußsohle, das Fußgewölbe, die Ferse sowie die Innen- und Außenseite des Fußes betrachtet. Auch die rechte und linke Körperhälfte werden in der traditionellen Reflexzonentheorie unterschiedlich berücksichtigt. So entsteht ein umfangreiches Orientierungssystem, mit dem sich die verschiedenen Reflexzonen Schritt für Schritt kennenlernen lassen. Für Anfänger bietet die Sohlentafel einen ersten Einstieg. Später können die Außen- und Innenseite des Fußes hinzukommen.

Eine Massage, die Aufmerksamkeit verlangt

Eine Fußreflexzonenmassage sollte nicht einfach nach einem festen Schema und mit beliebigem Druck durchgeführt werden. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Berührung. Manche Bereiche können besonders empfindlich sein, während andere Berührungen als angenehm und entspannend empfunden werden. Deshalb gehört die Beobachtung des Gegenübers zu den wichtigsten Bestandteilen einer Behandlung. Die Massage sollte langsam und kontrolliert erfolgen. Der Druck wird an die jeweilige Person angepasst und empfindliche Stellen werden besonders vorsichtig behandelt. Gerade diese Kombination aus Technik, Erfahrung und Aufmerksamkeit macht den besonderen Charakter einer Fußmassage aus.

Entspannung und Wohlbefinden

Viele Menschen verbinden eine Fußmassage mit Ruhe und Entspannung. Gerade nach einem langen Tag kann die bewusste Zuwendung zu den Füßen wohltuend sein. Eine ruhige Umgebung, angenehme Wärme und sanfte Massagebewegungen können dabei helfen, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Die Reflexzonenmassage wird traditionell außerdem als ergänzende Methode bei unterschiedlichen Beschwerden und Befindlichkeiten beschrieben. Dabei sollte sie jedoch immer als ergänzende Anwendung verstanden werden und nicht als Ersatz für eine notwendige medizinische Behandlung.

Die verschiedenen Reflexzonentafeln

Wer sich intensiver mit der Fußreflexzonenmassage beschäftigt, begegnet verschiedenen Darstellungen. Die Sohlentafel bildet die Grundlage und ermöglicht einen ersten Überblick über die wichtigsten Bereiche.

Die Außenseitentafel erweitert diese Betrachtung um weitere Zonen an der Seite des Fußes.
Die Innenseitentafel beschäftigt sich unter anderem mit dem Verlauf der Wirbelsäule und weiteren Bereichen.

Erst das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Darstellungen vermittelt einen umfassenderen Eindruck von der traditionellen Reflexzoneneinteilung.

Schritt für Schritt lernen

Die Fußreflexzonenmassage lässt sich nicht sinnvoll dadurch erlernen, dass man lediglich eine Abbildung betrachtet und anschließend möglichst viele Punkte bearbeitet. Grundlegende Kenntnisse, geeignete Grifftechniken und ein Gefühl für den richtigen Druck gehören ebenso dazu wie die Fähigkeit, auf den Menschen einzugehen.

Wer sich mit dieser Form der Massage beschäftigt, beginnt deshalb am besten mit den Grundlagen und erweitert sein Wissen Schritt für Schritt. So entsteht mit der Zeit ein besseres Verständnis für die verschiedenen Bereiche des Fußes und deren traditionelle Zuordnung.

Was Sie in unserem Ratgeber erwartet

Unser ausführlicher Ratgeber zur Fußreflexzonenmassage beschäftigt sich umfassend mit den Grundlagen und der praktischen Anwendung. Er führt in die Geschichte und die Grundgedanken der Reflexzonenmassage ein und erklärt den Aufbau der verschiedenen Reflexzonentafeln. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Bereiche des Fußes, die Vorbereitung einer Massage sowie grundlegende Behandlungstechniken ausführlich behandelt. Auch die praktische Durchführung, der richtige Umgang mit dem Druck und die Besonderheiten der verschiedenen Fußbereiche gehören zum Inhalt. Zahlreiche Darstellungen unterstützen dabei die Orientierung und machen die traditionelle Einteilung der Reflexzonen anschaulich.

Der Ratgeber richtet sich sowohl an Menschen, die sich erstmals mit der Fußreflexzonenmassage beschäftigen, als auch an Leser, die ihre bisherigen Kenntnisse erweitern und vertiefen möchten.

Ein bewusster Umgang mit Berührung

Eine gute Fußmassage besteht nicht darin, möglichst viele Reflexzonen möglichst intensiv zu bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Aufmerksamkeit, Ruhe und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Behandlung. Wer die Grundlagen versteht und sich mit den verschiedenen Reflexzonentafeln vertraut macht, erhält einen interessanten Einblick in eine traditionelle Form der Massage, bei der die Füße eine besondere Rolle einnehmen.

Entdecken Sie die Welt der Fußreflexzonenmassage und erfahren Sie, wie aus der gezielten Berührung der Füße eine bewusste und entspannende Massageanwendung entstehen kann.


 

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